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Flüssiggas

Eigenschaften

Bei der Entnahme aus einem Druckbehälter geht Flüssiggas vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und gelangt über Regel- und Sicherheitseinrichtungen zum Verbrauchsgerät. Flüssiggas verbrennt sauber, ist ungiftig und damit eine der modernsten Energieformen. Von der Förderung bis zum Kunden entstehen im geschlossenen System weder Umwandlungsverluste noch Schadstoffemissionen. Flüssiggas darf wegen seiner Reinheit auch in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden Für Flüssiggas gibt es weit über 1000 Anwendungen - fast in jeder Branche wird es verwendet. Haushalt, Gastronomie, Gewerbe, Landwirtschaft und Industrie schätzen die saubere und einfache Energie. Mit Flüssiggas werden betrieben: das einfache Feuerzeug, Autobusse, Griller, Campingkocher, Gaslampe, Heizstrahler, Klimaanlage, Getreidetrockner, Heiztherme, Gabelstapler, Schwimmbadheizungen, Sauna, Schihüttenküche, Heizanlagen und weitere 997 saubere Anwendungen. Flüssiggas eignet sich ideal für die Kombination mit anderen alternativen Energieformen, z.B.: mit Solarenergie.


Biologisches Flüssiggas!

Biogenes Flüssiggas lässt sich über den Weg der thermochemischen (Biomasse-Vergasung) oder der biochemischen Umwandlung (Vergärungsprozess) gewinnen. Die Umwandlung des dabei aus der Biomasse erzeugten Synthesegases in Popan/Butan erfolgt mittels Fischer-Tropsch-Synthese. Aufgrund der besseren Steuerbarkeit bieten gegenwärtig thermo-chemische Anlagen eine größere Effektivität. Dieses Verfahren eignet sich besonders für die Nutzung fester Biomassen wie Holz oder Stroh. Es können somit auch Pflanzen und Pflanzenbestandteile eingesetzt werden, die nicht zur Herstellung von Nahrungsmitteln dienen. Vor kurzem hat ein Forscherteam aus Bremen in Tiefseesedimenten mikrobielle Prozesse nachgewiesen, die zur direkten Erzeugung von Propan in Bioreaktoren führen können. Damit ließe sich eine unbegrenzte Versorgung mit Flüssiggas sicherstellen.


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